Einige Leute fragen, was denn nun so Besonderes ist, an einem USB-Stick aus Holz?
"Warum nicht für billig Geld den China-USB-Stick mit 16GB aus dem Grabbeltisch beim Discounter um die Ecke?" Darauf kann ich nur antworten: "Wer's mag - warum nicht" ;)!
Allerdings:
Qualität der Speicherchips
Bei günstigen Sticks muss man in Kauf nehmen, dass die verbaute Elektronik nur einen Lebenszyklus von ca. 10.000 Schreibvorgängen hat.
Sie haben nicht vor 10.000 mal auf Ihrem Stick zu speichern?
Müssen Sie gar nicht - das macht Windows für Sie. Auch ungenutzt schreibt Windows munter seinen Cache auf den Stick - da ist die Lebensgrenze des Sticks schnell erreicht. Lebensdauer: bei normaler Beanspruchung 6 - 12 Monate.
Auch wenn's etwas teurer ist: Wir verwenden ausschließlich die hochwertigste Elektronik die verfügbar ist - minimum 100.000 Schreibzyklen garantieren Ihnen langfristig viel Freude an Ihrem USB-Stick.
Haltbarkeit von Holz
Oft werden wir gefragt: "Zerkratzt Holz nicht leicht?"
Nein. Mit Hartwachsöl behandelt ist die Oberfläche der Sticks nahezu Parkett-hart und überlebt einen Kunststoffstick um Längen. Ein weiterer Vorteil von Holz: Sollte Ihr liebgewordenes Stück nach Jahren doch mal abgenutzt aussehen: Ein bisschen Schmirgelleinen und etwas Möbelpolitur und er steht wieder da wie neu - bei einem Plastikstick wäre der Lack schon längst irreparabel runter.
Das Besondere
Gerade das Gefühl etwas handgefertigtes zu besitzen - also etwas, an dem jemand ca. 2 Stunden gefräst, gefeilt, von Hand geschliffen hat, solange bis jedes Detail auf das Genaueste passt - das ist das Besondere. Nur die feinsten Hölzer und Furnierstücke werden verwendet und nach Maserverlauf ausgerichtet. So erhält jeder Stick seine ganz persönliche Einzigartigkeit. Das kann keine Maschine in Massenfertigung ersetzen.
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Der Beginn ist die Idee ...
Vorab das erste Bierdeckel-"Kunstwerk"... dann die Zeichnung auf dem Reißbrett - eine von vielen, denn unzählige liegen bereits zerknüllt im Papierkorb - solange, bis es "stimmt" - aufgegeben wird nicht.
Sobald die Optik perfekt ist, wird gemessen. Die 1/100tel genauen Daten werden auf dem Computer in CAD übertragen und Fräsdaten für die CNC-Fräsmaschine werden erstellt.
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Der Ursprung - das Material
Eher unscheinbar, angegraut und in den unmöglichsten Formen (alles außer gerade), teilweise uralte Bohlen und Furniere mittlerweile unbekannter Herkunft.
Auf den ersten Blick scheint vieles gleich, alt, unbrauchbar. Aber unter der Oberfläche verbergen sich Schätze in Zwetschge, Apfel, Kirsche, Nussbaum ... mit wunderschönen Maserungen, die sich vor dem letzten Arbeitsgang, dem Ölen, nur schwer erahnen lassen.
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Der Rohling
Stehen die Abmessungen fest, werden als Rohlinge Leisten gefertigt. Konventionell gehobelt und geschliffen - mit einer Genauigkeit von +/- 3/100mm. Wie sagt man: der Schreiner misst auf 1mm, der Dachdecker auf 1cm, und der Maurer sieht zu, dass er auf dem Grundstück bleibt. Für den Werkstoff "Holz", ist das also eine sehr hohe Genauigkeit ;). (sofern man noch mit einberechnet, das Holz je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur arbeitet)
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Zuschnitt und Weiterverarbeitung
Mit präzisem Augenmaß und unter Rücksichtnahme auf die Anzahl der Finger, wird der Korpus der Sticks auf der Kreissäge abgelängt.
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CNC - Computergesteuerte Fräsarbeiten
Man möchte jetzt meinen, dass computergesteuerte Fertigung nichts mit Handarbeit zu tun hat. Das ist bei weitem nicht so - denn: bevor die Maschine überhaupt zum Einsatz kommt, geht einiges an Denkarbeit voraus. Programme müssen erstellt werden, der Fräsablauf muss optimiert werden und "Werkzeuge", also u.a. Halterungen für jeden einzelnen Frässchritt müssen gefertigt werden. Auch wenn die auf der CNC gefertigten Arbeitschritte nur einen kleinen Teil gegenüber der Handarbeit darstellen, so ist die Perfektion der Maschine ein Grundstein für das letztendliche Resultat.
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Feinschliff
Hier ist Fingerspitzengefühl, Übung und ein gutes Auge gefragt. Nur ein kleiner Ausrutscher und es war Ausschuss. Das perfekte Finish der Flächen entsteht auf dem Bandschleifer - die Kanten werden von Hand geschliffen.
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Die Oberfläche
Mit Hartwachsöl behandelt erreicht die Oberfläche eine Härte von Parkett - und fühlt sich dennoch samtweich an. Damit ist der Stick auch dauerhaft wie "neu" und die Farbe des Holzes wirkt natürlich.
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Trockenzeit
Ruhepause für die Sticks. 24-48 Stunden dauert es, bis die Oberfläche ausgehärtet ist. Kein Stillstand - parallel werden die nächsten Teile gefertigt.
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Der Knopf des Modells Stash
"Stash" (engl. Geheimversteck, "to stash": verbergen) ist eine Anspielung auf den Mechanismus des Sticks. Mit einem, aus dem Massiven gedrehten Knopf lässt sich der Port des Sicks ein- und ausfahren.
Das Modell "Stash" dürfte der kleinste Holz USB-Stick mit Schiebemechanismus der Welt sein. (zum Zeitpunkt der Konstruktion konnten wir nichts vergleichbares recherchieren - die Chinesen werden aber gewiss bald nachziehen)
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Ein Wunderwerk der Dreherei
Schwere Maschinen - eigentlich für ganz andere Kaliber ausgelegt, fertigen filigrane Teile wie diesen Knopf. Aber frei nach der Devise: "nur vom Feinsten", muss das so sein.
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Perfektion im Detail
Die Genauigkeit der Teile ist faszinierend - so macht Produktentwicklung Spass.
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Der Arbeit Lohn
Unzählige Stunden vor dem Computer. Abgeschliffene Fingerkuppen, eine Werkstatt voller Frässtaub. Aber - der Prototyp ist fertig. Zeit für ein Bier - Zeit sich zurückzulehnen und das Resultat aus der "Ferne" zu betrachten. Schön geworden - einzigartig. Zufriedenheit pur.
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